Dein Glück scheint nicht zu trügen und gönnen tun wir gar nichts. Da fällt mir ein, wir müssen nur wollen und ein schwarzes Loch. Gefährlich tief - die Unmenschlichkeit. Die Enttäuschung. Bist du enttäuscht? Dein Leben verkackt, so wie das meine?
Schaffst du dir die Hölle auf Erden. Unbeschwert ist es nur im Traum. Die Frage nach dem, ja was eigentlich?
Und dann die Frage, die sich mir schon lange aufdrängt, warum denn nur? Warum jeden Tag ein neuer Kampf?
Manchmal, in einem Moment der Schwäche, wünsche ich mir, die Zeit bleibt stehen. Dann wünsche ich mir, ich könnte sie zurück drehen und ganz manchmal, will ich sie einfach nur vordrehen und wenn es blöd läuft, will ich, dass ich sie gar nicht mit erlebe.
Wenn dann alles wieder vorbei ist, schnipp - aufgewacht. Besinnung! Hier und jetzt, nimms in den Mund, halt die Hand auf und nimm es mit. Stell keine Fragen. Nicht jetzt. Antworten liegen auf dem Weg. Menschen kommen und gehen, das solltest du nun wissen.
Nimm es nicht so hart. Versuche es wenigstens. Ging es jemals anders? Und was ist geblieben? Ein Sack mit Reis, an jedem Tag ein Korn weniger, weniger Kraft, weniger Mut, weniger von allem und doch immer weiter und vor allem mehr. Immer mehr Ellenbogen, immer weniger sein und wenn es sein muss, sind wir anders.
Wann und wo kann ich sein? So wie ich bin. Dieses mürrische, arrogante, selbstverliebte Mädchen? Motzend unsympathisch? Ich lächle, so wie immer: Nie!
